Zu den monatlichen Ergebnissen des Jahres 2018

AIM Biodiversitätsmonitoring mittels DNA Metabarcoding. Ausführliche Ergebnisse des Monitorings mit der Malaisefalle an der ZSM München in den Monaten Mai bis Oktober 2018. Hier zeigen wir Ihnen spannende Ergebnisse, Graphen und Datenauswertungen unseres Biodiversitätsmonitorings 2.0.

Mai 2018

Juni 2018

Juli 2018

Ergebnisse AIM Monitoring - Juli 2018 München

Auch im Juli ist die Artenvielfalt der Insekten groß. Hier trifft man bekannte Arten wie den farbenfrohen Admiral (Vanessa atalanta), den läusefressenden Vierzehnpunkt-Marienkäfer (Propylea quatuordecimpunctata) oder die imposante Europäische Maulwurfsgrille (Gryllotalpa gryllotalpa). Sommer ist auch Heuschrecken-Zeit. Daher findet man vor allem im Juni und Juli auch eine Vielzahl an Heuschrecken (Orthoptera).

Hier sind einige ausgewählte Arten, die 2018 ausschließlich im Juli vorkamen.

Admiral

Vanessa atalanta

  • Bekannter und weit verbreiteter Schmetterling aus der Familie der Edelfalter.
  • Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 65 Millimetern.
  • Vom Admiral sind zahlreiche farbliche Aberrationen (Abweichungen) bekannt.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Roter Weichkäfer

Rhagonycha fulva

  • In Europa weit verbreitet und sehr häufig.
  • Werden 7 bis 10 Millimeter lang.
  • Sie leben auf Feldern, Wiesen und in Gärten, insbesondere auf Doldenblütlern.
  • Sie fliegen ab Mai und vor allem Juli bis August.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Vierzehnpunkt-Marienkäfer

Propylea quatuordecimpunctata

  • Auch „Schachbrett-Marienkäfer" genannt, ist ein Käfer aus der Familie der Marienkäfer.
  • Er zählt zu den häufigsten Marienkäferarten in Mitteleuropa.
  • Diese Tiere ernähren sich wie die meisten Marienkäfer von Blattläusen, weswegen sie als sehr nützlich angesehen werden. Eine Larve kann bis zu 20, ein Käfer sogar 55 Blattläuse pro Tag fressen.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Braune Randwanze

Gonocerus acuteangulatus

  • Wanze aus der Familie der Randwanzen.
  • Die Wanzen werden 12 bis 15 Millimeter lang.
  • In fast ganz Europa verbreitet.
  • Die Tiere leben auf Laubgehölzen, insbesondere an Sträuchern die Beeren tragen.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Schwarze Schlupfwespe

Pimpla rufipes

  • Schlupfwespe, die in weiten Teilen Europas verbreitet ist.
  • In ganz Europa verbreitet.
  • Die schlanken Schlupfwespen besitzen eine Körperlänge von 10–15 mm.
  • Als Wirt dienen Puppen einer Vielzahl von Schmetterlingsarten.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Ancistrocerus gazella

Ancistrocerus gazella

  • Art aus der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) innerhalb der Solitären Faltenwespen.
  • Die Art kommt in Nordafrika und von Südeuropa bis nach Zentralschweden vor.
  • Weibchen fliegen auch bei schlechtem Wetter.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Gelbflügel-Erzschwebfliege

Cheilosia impressa

  • Fliege aus der Familie der Schwebfliegen.
  • In Europa, Sibirien und Ostasien verbreitet.
  • Blütenbesucher vor allem an Doldenblütlern, aber auch an Disteln, Hahnenfuß und Storchschnabelgewächsen.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Bunter Grashüpfer

Omocestus viridulus

  • Kurzfühlerschrecke aus der Familie der Feldheuschrecken.
  • In Mitteleuropa weit verbreitet und häufig.
  • Der bunte Grashüpfer ernährt sich herbivor, vor allem von Gräsern.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Europäische Maulwurfsgrille

Gryllotalpa gryllotalpa

  • Langfühlerschrecke aus der Familie der Maulwurfsgrillen.
  • Die Tiere erreichen eine Körperlänge von 35 bis 50 Millimetern, die Weibchen sind dabei kürzer als die Männchen.
  • leben wie alle Maulwurfsgrillen in selbstgegrabenen Gangsystemen im Erdreich und sind bei Gärtnern daher nicht sehr beliebt.
  • Nachweis beim AIM Monitoring 2018: Juli

Vergleich Juni & Juli 2018 mit Alluvial-Diagrammen

Alluvial-Diagramme sind Flussdiagramme, die ursprünglich entwickelt wurden, um Änderungen in Netzwerkstrukturen im Zeitverlauf darzustellen.


In einem Alluvial-Diagramm repräsentieren Blöcke Cluster und die Flüsse zwischen den Blöcken repräsentieren Änderungen in der Zusammensetzung dieser Cluster über die Zeit.


Die Höhe eines Blocks repräsentiert die Größe des Clusters und die Höhe eines Flusses repräsentiert die Größe der Komponenten, die in beiden Blöcken enthalten sind, die durch den Fluss verbunden sind.

Null (0) Blöcke im jeweiligen Monat bedeuten, dass diese Ordnung/Familie/Art in diesem Monat nicht vorgekommen ist. Der Fluss zum anderen Monat zeigt, dass diese Ordnung/Familie/Art dort vorkam.

Graphen 1-5: Darstellung der Verteilung der Familien der fünf großen / "Big 5" Ordnungen der Klasse Insecta (Insekten) und deren An- oder Abwesenheiten in den Monaten Juni und Juli 2018 an der ZSM in München. Anhand der Graphiken kann man sehen, dass viele Familien und deren zugehörigen Arten in beiden Monaten gemeinsam vorkamen, aber auch, dass es einige Arten gibt, die nur in einem der beiden Monate vorkamen.

Coleoptera - Käfer, Diptera - Zweiflügler, Hemiptera - Schnabelkerfen, Hymenoptera - Hautflügler und Lepidoptera - Schmetterlinge

Graph 6: Darstellung der Verteilung der "Big 5" Ordnungen im Juni und Juli 2018. Hier sieht man, dass im Juli bei allen fünf Ordnungen mehr Arten nachgewiesen werden konnten. Einige wenige Arten kamen jedoch nur im Juni, nicht im Juli, vor.

Graph 7: Darstellung der Verteilung der Käfer-Arten (Coleoptera) im Juni und Juli 2018. Alluvial-Diagramme eignen sich nur für eine solche Darstellung aller Arten, wenn die Artenzahl nicht allzu hoch ist. Wenn es mehr Arten sind ist der Graph nicht mehr aussagekräftig, da er nicht mehr lesbar ist.

Coleoptera - Käfer, Diptera - Zweiflügler, Hemiptera - Schnabelkerfen, Hymenoptera - Hautflügler und Lepidoptera - Schmetterlinge

Laden Sie hier den Krona Graph mit ausführlicher Artenliste unseres Biodiversitätsmonitorings an der ZSM im Juni 2018 herunter:
Krona Graph AIM Biodiversitätsmonitoring Juli 2018
In den interaktiven Krona-Graphen können Sie sich die Ergebnisse individuell und einfach für einzelne Gruppen anzeigen lassen. Mit nur einem Klick kann man von der bildlichen Darstellung der gesamten Daten beispielsweise zur fokussierten Darstellung einzelner Tiergruppen wechseln.
AIM_Biodiversitätsmonitoring_Juli 2018.h[...]
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